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  Koch präsentiert spezielle Rezepte für das Tauchen

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Dreimal am Tag beschäftigt sich der Mensch mit dem Essen. Mindestens. Nicht eingerechnet die Leckereien und Zwischenverpflegungen, die im Idealfall aus einem Apfel, oder nicht nur in der Kindheit, auch mal in Form eines Schokoriegels bestehen. Dabei passen wir unser Essverhalten den persönlichen Bedürfnissen an, zuweilen passt sich dieses auch der Stimmung an, in der man gerade ist. Ebenfalls ein Kriterium sind sportliche Aktivitäten, bei denen die Ernährung die Basis zum Erfolg bildet. Sind vor Ausdauersportarten vorwiegend langandauernde Energiespender gefragt, will ein Sprinter Nahrung, die ihm im richtigen Moment den entscheidenden Kick geben. Bei Tauchsportlern sieht das freilich noch einmal anders aus. Dass man nicht mit vollem Magen ins Wasser geht, hat man uns bereits in der Kindheit beigebracht. Köche von Tauchstationen bemühen sich deshalb Rezepte auf Basis einer Diät zum Tauchen anzubieten. Leicht, lecker und bekömmlich.

Die eigentliche Gefahr beim Tauchen mit vollem Magen liegt darin, dass während dem Verdauungsprozess mehr Blut für die Verdauung gebraucht wird und so andere Teile des Körpers mit weniger Blut und damit mit weniger Sauerstoff bedient werden. Im Alltag erlebt man dieses Phänomen, indem man sich nach einer Mahlzeit oft träge oder sogar müde fühlt. Besonders fettreiche Speisen werden diesen Zustand länger aufrecht erhalten und wer der Kindheit schon entwachsen ist, wird nicht nur das Gefühl haben, es ginge länger, bis man mach dem Essen wieder fit fühlt – es ist auch so. Treibt man sofort nach dem Essen ausgiebig Sport wird man nicht allzu weit kommen und man gerät schneller außer Atem. Passiert dies im Wasser kann dieser Sauerstoffmangel zur Ohnmacht führen, weil zur gleichen Zeit die Sauerstoffaufnahme über die Haut verhindert wird.

Aus diesem Grund ist es besonders für Tauchsportler wichtig, auf eine leichte Ernährung zu setzen und auf die Fähigkeiten der Köche zu hoffen, deren Rezepte sie verköstigen. Der Verdauungsprozess dauert weniger lang und der Kreislauf bleibt im Schwung. Würde ein Sportler nach fettreicher Kost immer zuerst zwei Stunden warten müssen, ehe er sich ins Wasser begeben darf, bliebe nicht mehr viel Zeit für den Sport. So sind Köche in Tauchstationen besonders gefordert, wenn sie für ganze Gruppen das Essen zubereiten sollen. Zum einen ist auf die verschiedenen Geschmäcker Rücksicht zu nehmen, zum anderen ist es das Ziel eine durchwegs leichte und bekömmliche Kost anzubieten. Denn noch schlimmer als zu viel im Magen ist ein leerer Magen. In diesem Fall könnte, im Umkehrschluss zu einem vollen Bauch, der Kreislauf ebenfalls in ein Ungleichgewicht fallen, wenn aufgrund des erhöhten Sauerstoffverbrauchs in den Muskeln, das Blut von den Innereien zu sehr abgezogen wird.

Dieses Beispiel macht deutlich, dass es wie so oft im Leben, auf die Ausgeglichenheit ankommt. Nicht zu viel und nicht zu wenig ist die Devise. Wenn beim Tauchen die Lehren aus der Kindheit zu Herzen nimmt und sich bekömmliche Rezepte aussucht oder sogar eine Diät hält, steht schon mal auf der Gewinnerseite und legt sich die Basis für einen zufriedenstellenden Ausflug zum Tauchen.