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 Kontaktlinsen sind ideale Sehhilfen für den   Tauchsport 

wasserresistent

Das Tragen von Kontaktlinsen hat sich auch bei diversen Sportarten bewährt, da viele Sportler das Tragen einer Brille beim Sport doch als einigermaßen störend empfinden. Nicht nur, dass man aufgrund der Sichteinschränkung oft Abstriche beim Reaktionsvermögen machen muss, durch die Bewegungen kann die Brille auch verrutschen. Darüber hinaus ist es insbesondere beim Ballsport eine Gefahr, wenn der Ball einmal unverhofft im Gesicht landen sollte – wenn die Brille dabei zu Bruch geht oder beschädigt wird, kann es sein, dass Teile davon direkt im Auge landen.

Auch bei Wassersportarten wie zum Beispiel dem Tauchen eignen sich die Kontaktlinsen hervorragend, da sich diese Art der Sehhilfe relativ organisch integriert. Allerdings sollte man dabei die Tauchtiefe berücksichtigen, da der Druck immer mehr ansteigt, je tiefer man taucht – das könnt unter Umständen gefährlich werden. Mittlerweile bieten jedoch die meisten Optiker auch die Anfertigung einer speziellen, auf die jeweilige Dioptrien angepassten Taucherbrille an – hier muss man dann allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen, da ein solches Modell schon mal locker mit ein paar hundert Euro zu Buche schlagen kann. Bestellbar sind Kontaktlinsen Online.

Während eines Tauchgangs gibt das Körpergewebe vermehrt Stickstoff frei – beim Abtauchen wird dieser gebildet und beim Auftauchen muss er freigegeben werden. So tritt der Stickstoff unter anderem auch in der Körperflüssigkeit auf, wie zum Beispiel der Tränenflüssigkeit. Insbesondere bei den Trägern harter Kontaktlinsen kommt es des öfteren vor, dass die Tränenflüssigkeit – bedingt durch den rascheren Austausch der Tränenflüssigkeit -  stärker mit Stickstoff angereichert ist, als das bei Trägern weicher Kontaktlinsen der Fall wäre. Dann besteht die Gefahr, dass sich diese Stickstoffbläschen zwischen der Hornhaut und der Linse verfangen, wo sie dann dazu führen, dass die Hornhaut auf quillt. Der Taucher nimmt dies in Form eines Nebelschleiers wahr, der sich über den Blick legt. Allerdings ist dieser Zustand nur vorübergehend und es kann dadurch kein bleibender Schaden entstehen.

Man kann jedoch versuchen die Symptome zu verringern, indem man beim Auftauchen das Tempo drosselt und die Augen öfter öffnet und wieder schließt, als dies normalerweise der Fall wäre. Alles in allem spricht dies dafür, dass man als Taucher möglichst auf weiche Kontaktlinsen zurück greift, da die Gefahr hier deutlich geringer ist. Allerdings sollten die Kontaktlinsen dann nach dem Einsatz entsorgt werden.